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Förderkreis Hülfensberg

Zur Unterstützung der Wallfahrtsstätte Hülfensberg wurde am 1. April 1995 der Förderkreis Hülfensberg gegründet. Dieser hat sich zur Aufgabe gestellt, die Wallfahrtsstätte finanziell zu unterstützen und die seelsorgliche und gesellschaftliche Arbeit des Franziskanerklosters Hülfensberg zu fördern.

Mitglied im Förderkreis werden?

Wenn Sie dem Förderkreis beitreten möchten, helfen Sie mit der Zahlung eines jährlichen Beitrages von mindestens 15,00 € pro Person. Durch die Zahlung eines Einmalbetrages von mindestens 300,00 € pro Person erwerben Sie eine lebenslange Mitgliedschaft im Förderkreis. Bitte senden Sie in jedem Fall die ausgefüllte Beitrittserklärung (siehe unten) unserem Vorstandsmitglied für die Mitgliederverwaltung zu.

Beitrittserklärung

Förderkreiskonto / Projektkonto

Zur Erneuerung und Erhaltung des Hülfensberges als Wallfahrtsstätte hilft besonders Ihre Mitgliedschaft im Förderkreis. Aber auch Einzelspenden sind immer willkommen. Bitte richten Sie diese an:

Förderkreis Hülfensberg
IBAN: DE12 8205 7070 0220 0002 55
Kreissparkasse Eichsfeld
BIC: HELADEF1EIC

Sofern Sie eine Spendenquittung für steuerliche Zwecke benötigen, teilen Sie uns bitte mit der Überweisung Ihre Anschrift mit.

Seit einigen Jahren sammelt der Förderkreis parallel zum Kirchenjahr für ein spezielles Projekt.

Aktuell, im Kirchenjahr 2016/17 hat der Förderkreisvorstand als Projekt die Anschaffung von neuen Bänken für die Wallfahrten beschlossen. Viele alte Klappbänke sind in keinem guten Zustand, hier soll Abhilfe geschaffen werden. Unterstützen Sie dieses Vorhaben bitte mit einer Projektspende.

Projektkonto Hülfensberg
IBAN: DE06 3706 0193 5004 6600 15
Pax Bank
BIC: GENODED1PAX

Hier eine Übersicht der bereits abgeschlossenen Sonderprojekte:

  • 2015-2016 - Gestaltung, Druck und Vertrieb eines neuen Faltblattes über den Wallfahrtsort Hülfensberg mit dem Franziskus-Zitat als Titel "Wenn es dir gut tut, dann komm". Der Förderkreis investierte rd. 6.600,- Euro in das Projekt.
  • 2014-2015 - Erneuerung von Bezügen für Sitzhocker in der Wallfahrtskirche. Der Förderkreis half mit rd. 1.200,- Euro.
  • 2013-2014 - Erneuerung der Lautsprecher- und Mikrofonanlage. Ursprünglich sollte für die Sonderprojektgelder eine neue Schneefräse angeschafft werden; aufgrund des milden Winters wurde diese Anschaffung aber verschoben und stattdessen wurde eine komplett neue Lautsprecher- und Mikrofonanlage für den Außenbereich und die Wallfahrtskirche angeschafft. Der Förderkreis half hierbei mit rd. 6.900,- Euro.
  • 2012-2013 - Neue Sitzkissen für die Wallfahrtskirche sorgen inzwischen für mehr Bequemlichkeit bei Gottesdiensten und Konzerten. Der Förderkreis übernahm die vollen Kosten von rd. 2.100,- Euro.
  • 2011-2012 - Konrad-Martin-Bronze-Reliefplatte. Aus Anlass des 200. Geburtstages von Bekennerbischof Dr. Konrad Martin wurde im Juni 2012 eine von Bildhauer Werner Löwe aus Heiligenstadt gefertigte Bronze-Reliefplatte am Konrad-Martin-Kreuz angebracht. Der Förderkreis spendete hierzu rd. 4.400 Euro.   
  • 2011-2012 - Renovierung der Gästezimmer. Die vom Förderkreis Ende der 90er Jahre finanzierten Gästezimmer für das "Kloster zum Mitleben" wurden im Frühjahr 2012 renoviert. Hieran beteiligte sich der Förderkreis mit rd. 7.100 Euro.
  • 2009-2011 - Gedächtnis-Stele für das ungeborene Leben. Sie finden Informationen hierzu auf der Website des Hülfensberges unter dem Register "Trauer". Der Förderkreis stellte zu diesem Projekt rd. 1.500 Euro zur Verfügung.
  • 2008-2011 - Kreuzbuch. Im Nachgang zur Restaurierung des Hülfenskreuzes wurde vom Förderkreis das Buch "Der Eichsfelder Gehülfe" herausgeben, welches gleichermassen für historisch Interessierte wie Gläubige eine Quelle von Information und Inspiration darstellt. Der Förderkreis gab für diese Publikation rd. 10.300 Euro aus. Der Gewinn des Buchverkaufes kommt der Wallfahrftsstätte und dem Kloster zugute. 
  • 2007/2008 - Schnitzarbeiten in der Wallfahrtskirche. Für fehlende Schnitzarbeiten im Bereich des Hochaltars und der Weihnachtskrippe stellte der Förderkreis rd. 5.300 Euro zur Verfügung.
  • 2006/2007 - Hilfe dem Helfer. Die Restaurierung des Erlöserkreuzes und des dazugehörigen Altars im Rahmen der gesamten Wallfahrtskirchensanierung erbrachte eine Spendenleistung des Förderkreises von rd. 10.000 Euro.
  • 2005/2006 - Erhaltung der auf Putz gezeichneten Kreuzwegstationen  in der Wallfahrtskirche im Rahmen der Sanierungsarbeiten. Hier konnte der Förderkreis rd. 5.000 Euro zur Verfügung stellen.
  • 2004/2005 - Sanierung der Treppe unterhalb der Wallfahrtskirche. Der Förderkreis sammelte rd. 7.500 Euro.
  • 2003/2004 - Sanierung der Franziskusgrotte und des Sonnensegels. Der Förderkreis beteiligte sich an den Gesamtkosten mit einer Spendensumme von rd. 28.000 Euro.

  

Generationswechsel im Vorstand des Förderkreises

Der im Jahre 1995 in Leben gerufene Förderkreis hat seit seiner Gründung die beachtliche Summe von mehr als einer halben Million Euro für Projekte rund um die Wallfahrtsstätte und das Franziskanerkloster aufbringen können. Neben der Finanzierung der neuen Orgel waren in diesen 21 Jahren Projekte wie die Restaurierung des "Gehülfen", die Sanierung der Franziskusgrotte nebst Sonnensegel und die Sicherung der Kreuzwegstationen bedeutend. Eng mit diesen und vielen weiteren vom Förderkreis initiierten Vorhaben sind der bisherige Vorstandsvorsitzende Alfons Wüstefeld (Obernfeld) und Helmut Mecke (Duderstadt) verbunden. Beide gehörten dem Vorstand seit Gründung des Förderkreises an. Zur Jahresmitgliederversammlung am 9. Juli 2016 erklärten beide ihren Rückzug aus dem Förderkreisvorstand. Für ihr Engagement und segensreiches Wirken wurde ihnen herzlich gedankt. Mit ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand wurde ein "Generationswechsel" eingeläutet. Neuer Vorstandsvorsitzender ist Uwe Schröter (Uder), der im Vorstand bisher seit 15 Jahren als Kassenwart seinen Dienst tat. Ihm zur Seite stehen Bruder Rudolf Dingenotto (Guardian des Klosters Hülfensberg), Gerhard Rinke und Reinhard Brodmann (beide Heilbad Heiligenstadt), Dr. Torsten W. Müller (Mackenrode), Nils Mecke (Duderstadt) sowie Christian Herker (Bochum). Zur Schriftführerin wurde Ute Morgenthal (Effelder) ernannt.

 

Helmut Mecke spendete 2.000 Euro für den Hülfensberg

Helmut Mecke (l.) überreicht den Spendenscheck an Franziskaner-Bruder Rudolf in Anwesenheit von Alfons Wüstefeld, Vorsitzender, und Ute Morgenthal, Mitglied des Förderkreis-Vorstandes.

Während der Vorstandssitzung des Förderkreises Hülfensberg am 10. Dezember 2015 in Heiligenstadt überreichte Helmut Mecke dem Guardian des Franziskanerklosters Hülfensberg, Rudolf Dingenotto O.F.M., und dem Vorsitzenden des Förderkreises, Alfons Wüstefeld, einen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro zur Unterstützung der bedeutendsten Eichsfelder Wallfahrtsstätte.

Helmut Mecke, der Gründungsmitglied des Förderkreises Hülfensberg und seit April 1995 Mitglied des Vorstandes ist, feierte vor einiger Zeit seinen 70. Geburtstag und hatte seine Gäste anstelle von Geschenken um eine Geldspende für den Hülfensberg gebeten. „Ich hätte nie daran gedacht, dass eine solche Summe zustande käme“, zeigte er sich sichtlich überrascht, „dass viele meiner Freunde und Verwandten dem Hülfensberg so nahe stehen“, stellte Helmut Mecke dankbar fest und rundete den Betrag auf vier Stellen vor dem Komma auf. Der Vorstand des Förderkreises nahm die Spende gern zur Förderung von Projekten und Anliegen der Wallfahrtsstätte und des Franziskanerklosters entgegen. Alfons Wüstefeld betonte, dass in den letzten 20 Jahren viel Gutes für den Hülfensberg getan werden konnte, gerade auch durch die Spender, die vielfach aus der Gruppe der inzwischen über 300 Mitglieder des Förderkreises kommen. So hat der Förderkreis im Laufe der Jahre einschließlich der Finanzierung der neuen Orgel bisher die beachtliche Summe von über 550.000 Euro aufgebracht.

 

Hilfe dem Helfer

Ein wichtiges Projekt des Förderkreises war die Mitfinanzierung der Restaurierung des Gehülfen, der zentralen Wallfahrtsfigur des Hülfensberges.

Am 21. April 2007, zur feierlichen Einweihung der Wallfahrtskirche nach der Renovierung, übergab Kassenwart Uwe Schröter einen symbolischen Scheck des Förderkreises an die Vertreterin des Bistums Erfurt, Bauamtsleiterin Frau Schimek, mit folgenden Überlegungen:

„In der persönlichen Spiritualität, im zutiefst menschlichen Glauben, spielen Bilder eine besondere Rolle. Jesus selbst bediente sich einer bilderreichen Sprache und wurde von den Seinen verstanden. Abbilder dieses unseres Gottes in Menschengestalt gibt es viele. Viele davon sind einzigartig, sprechen den Menschen auf besondere Art und Weise an, bewegen zutiefst, bis ins Herz.
Eine solche wunderbare Abbildung ist der Gehülfe am Kreuz des Gnadenaltares in unserer Wallfahrtskirche. Ungezählt ist die Menge der Menschen, die vor ihm ihr Herz ausschütteten, ihre Sorgen und Nöte vortrugen, aber auch Ehre, Lob und Dank spendeten. Und sie alle schauen in die milden Augen eines Königs am Kreuz. Ein König, der vergibt, ein König, der Trost spendet, ein König, der Mut macht. Welch ein Vorbild für uns Menschen ist dieses Abbild, das, wie wir jetzt verlässlich wissen, an die 900 Jahre alt ist. Über 900 Jahre hat es Menschen kommen und gehen gesehen ...  Wir haben es zu bewahren. Das ist unser Auftrag. Wir haben zu bewahren zum einen das Kreuz und den Gehülfen - damit er auch weiter Abbild dieses siegreichen Erlösers sein kann, der zu uns spricht: „Ihr Kleinmütigen, was klagt ihr über die Welt; schaut mich an, erkennt mich, ich habe die Welt überwunden. Folgt mir nach, und ihr werdet das Paradies schauen." Zum anderen haben wir auch zu bewahren, dass dieses Kreuz und dieser Gehülfe seine fortgeführte Menschwerdung findet in uns, in unserem Verhalten, in unserem Reden und Handeln. Damit aus dem hölzernen Kreuz und der hölzernen Figur Leben erwächst, für eine zukünftige, für eine bessere Welt.

Der Förderkreis hat mit seinem Projekt ‚Hülfenskreuz Wallfahrtskirche’ bzw. ‚Hilfe dem Helfer’ einen erheblichen Anteil an den Restaurierungskosten für das Wallfahrtskreuz und den Gnadenaltar angestrebt. Bis zum heutigen Tag sind auf dem Spendenkonto über 9.000 Euro in Form von zahlreichen Einzelspenden zwischen 10,- und 1.000,- Euro eingegangen. Das Projektkonto wird noch bis Ende Oktober 2007 offen bleiben für weitere Spenden.
Auch im Vorjahr waren bereits für die Restaurierung des Kreuzweges in der Wallfahrtskirche in einer Projektspendenaktion insgesamt 5.648,- Euro gesammelt worden.

In Dankbarkeit gegenüber den Spendern und mit großer Freude übergebe ich als Kassenwart des Förderkreises nun symbolisch einen Scheck in Höhe von 14.848,- Euro an Sie, Frau Schimek als Vertreterin des Bistums Erfurt mit der Bitte, die Spendenmittel zweckgebunden zu verwenden.“

 

Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden wurden seit 1995 gefördert


Erneuerung der Franziskusgrotte
  • Um eine ausreichende Beschallung bei den anstehenden Wallfahrten zu gewährleisten, konnten Außenlautsprecher angeschafft werden
  • Die "Neue Orgel"
  • Fremdenzimmer für Gäste des "Kloster auf Zeit" wurden mit Möbeln eingerichtet.
  • Dringende Baumschnittarbeiten wurden finanziert.
  • Ein Postkartenbüchlein mit Postkarten vom Hülfensberg wurde herausgegeben
  • Ein Schaukasten wurde vom Förderkreis Hülfensberg aufgestellt.
  • Die Kosten für die Restaurierung von mehreren Stationen des Kreuzweges von Geismar zum Hülfensberg wurden vom Förderkreis Hülfensberg übernommen
  • Neue Fahnen für die Wallfahrten wurden gekauft
  • Der große Sakristeischrank in der Nebensakristei wurde finanziert
  • Das Buch "Ein Zeichen aus Stahl und Licht" über das Dr. Konrad- Martin- Kreuz wurde herausgegeben

Eine der wichtigsten Förderaufgaben der letzten Jahre war und ist die anteilige Finanzierung der Hilfskräfte in und um das Kloster. Hierdurch werden die Franziskaner in ihrer Arbeit und ihrem Wirken unterstützt.